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Die Nachhaltigkeitsberichterstattung bei Klüh

Unternehmerische Verantwortung, wertorientiertes Handeln und gleichbleibend hohe Qualität unserer Dienstleistungen – das ist uns wichtig! Deshalb setzt Klüh entlang der gesamten Wertschöpfungskette hohe Standards, die über gesetzliche Forderungen hinausgehen – insbesondere in den Themenbereichen der sozialen, der ökologischen und der ökonomischen Nachhaltigkeit.

In der Reihe „Nachhaltigkeit bei Klüh“ informieren wir themenbezogen über den aktuellen Status unseres Nachhaltigkeitspfades, wie zum Beispiel zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Diese ist herausfordernd für das gesamte Unternehmen, da für die Erstellung der finalen Berichte alle relevanten Informationen und Kennzahlen aus den verschiedensten Bereichen eingeholt werden müssen.

Warum und wie ist das Nachhaltigkeitsberichtswesen entstanden?

Historisch betrachtet begann die Nachhaltigkeitsberichtserstattung mit dem Schiffbruch des Öltanker „Exxon Valdez“ am 24.03.1989. Das große öffentliche Interesse an dieser Naturkatastrophe führte zur Gründung und Einrichtung der Global Reporting Initiative (GRI). Den GRI Standard, der seit 2000 Unternehmen eine Richtlinie vorgibt, nach der sie über Nachhaltigkeitsthemen berichten können, ist allerdings freiwilliger Natur und Unternehmen sind nicht verpflichtet, sich daran zu beteiligen.

Die Teilnehmer der UN Klimakonferenz 2015 einigten sich auf das Pariser Klimaschutz Abkommen, welches erstmals völkerrechtlich bindende Ziele zum Klimaschutz im globalen Rahmen definierte. Hauptziel der Vereinbarung ist die Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur auf unter 2 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau.

Die Agenda 2030

Die Agenda 2030 löst die Millennium Development Goals aus dem Jahr 2000 ab und beschreibt 17 konkrete Ziele für eine globale nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs):

Seit dem 11.12.2019 verfolgt die EU mit dem „Green Deal“ das Ziel der Klimaneutralität bis 2050. Im Rahmen der Initiative „fit for 55“ einigten sich die EU-Mitgliedsstaaten darauf, die CO2-Emissionen bis 2030 um 55 % gegenüber 1990 zu senken. In diesem Zusammenhang wurde auch die EU-Taxonomie-Verordnung beschlossen, welche Unternehmen eine „grüne Liste“ für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten vorgibt.

In 2021 hat die EU-Kommission einen neuen Standard vorgeschlagen, um die Nachhaltigkeitsberichterstattung zu vereinheitlichen. Die Corporate Sustainabilty Reporting Directive (CSRD) ist am 5. Januar 2023 in Kraft getreten und muss innerhalb von 18 Monaten in nationales Recht umgesetzt werden. In der zweiten Jahreshälfte 2023 sollen die konkreten Standards verabschiedet werden. Klüh muss ab 2025 in Rahmen dieser Vorgaben dazu berichten.

Was sind die allgemeine Berichtsanforderungen für Unternehmen?

Unternehmen müssen grundsätzlich über finanzielle und nicht-finanzielle Themen berichten:

 Nicht-finanzielleThemen umfassen unter anderem:

  • Umweltbeeinflussung des Unternehmens
  • Arbeitssicherheit und Gesundheit der Mitarbeitenden
  • Unterstützung der lokalen Gemeinschaft
  • Nachhaltige Entwicklung

Unter die finanzielle  Berichterstattung fallen beispielsweise der Geschäftsbericht und der Jahresabschluss.

Umsetzung der Anforderungen bei Klüh:

  • Für das Geschäftsjahr 2022 berichtet Klüh freiwillig nach GRI-Standards.
  • Nachdem die CSRD Richtlinie in nationales Recht umgesetzt wurde, wird Klüh das Berichtswesen entsprechend der handelsrechtlichen und CSRD-konformen Vorgaben umstellen.
  • Klüh nutzt künftig zur Erleichterung der internen und externen Berichterstattung eine zertifizierte Nachhaltigkeitsmanagement-Software, um die Erfassung aller relevanten Daten zu steuern.
  • 2022 erfolgte bei Klüh die Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) vorfristig und proaktiv. 2023 wird Klüh in diesem Zusammenhang an die BAFA berichten, welche unsere Tätigkeiten erstmals zum 1. Januar 2024 überprüft.
  • Erweiterte EU-Berichtspflichten zu Lieferketten sind für 2023 angekündigt. Die europäische Lieferkettenrichtlinie spricht einen größeren Adressatenkreis an und stellt im Vergleich zum nationalen LkSG strengere Anforderungen an Unternehmen.

Nachhaltigkeit bei Klüh

Als Familienunternehmen blicken wir stolz auf eine über 111-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Diese handelt seit jeher vom Dienst für Menschen und von nachhaltiger Werterhaltung des Umfeldes. Wir nehmen unsere unternehmerische Verantwortung ernst und leisten freiwillige Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung, die über die gesetzlichen Forderungen hinausgehen.

Mit den eigenen Vorgaben, insbesondere in den Themenbereichen der sozialen, der ökologischen und der ökonomischen Nachhaltigkeit, setzen wir uns intern und entlang der Wertschöpfungskette hohe Standards. Mit einer eigens dafür gegründeten Abteilung beschreiten wir einen strukturierten Nachhaltigkeitspfad, der mithilfe eines unternehmensweit implementierten Sustainability Management in Form von Leitlinien, nachhaltiger Unternehmensführung sowie konkreten Zielen und Maßnahmen zur Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie führt. Diese basiert auf vier Säulen, die für die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden, der Umwelt, der Gesellschaft und dem Markt stehen.

Wir sind seit Januar 2023 Teilnehmer der UN Global Compact, einem globalen Netzwerk mit über 21.000 Unternehmen und Organisationen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft. Ziel des Programms und der Teilnehmer ist, die Globalisierung auf der Grundlage von zehn universellen Prinzipien sowie nachhaltigen Entwicklungszielen sozialer und ökologischer im Sinne einer inklusiveren, nachhaltigen Zukunft zu gestalten.

Weitere Informationen zum Thema „Nachhaltigkeit bei Klüh“ finden Sie aus unserer Website unter  www.klueh.de/familienunternehmen/verantwortung

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