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Im Austausch für mehr Klimaschutz: Klüh beim Düsseldorfer Klimapakt

Seit Januar 2024 ist Klüh Mitglied im „Düsseldorfer Klimapakt mit der Wirtschaft“. Das freiwillige Unternehmensnetzwerk bringt Unternehmen, Institutionen und die Landeshauptstadt zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und sich mit konkreten Fragestellungen rund um Klimaschutz und betriebliche Praxis auseinanderzusetzen. 

Wir beteiligen uns regelmäßig an diesem Austausch - zuletzt bei der dritten Veranstaltungsreihe des Klimapakts, die in zwei Workshops Themen aufgriff, die auch für unsere Arbeit relevant sind: die Einbindung von Mitarbeitenden über sogenannte Green Teams und die neuen Anforderungen an Umweltaussagen in der Unternehmenskommunikation.

Veranstaltung 1: Green Teams - Mitarbeitende einbinden und Ideen aufgreifen

Wie können Mitarbeitende eigene Ideen zu Klima- und Umweltthemen in den Unternehmensalltag einbringen? Welche Strukturen können dabei unterstützen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Veranstaltung zu „Green Teams“ in Form eines Workshops am 17.09.2026. Prof. Dr. Susanne Blazejewski und Milan Kiefer vom Green Teams Netzwerk stellten das Konzept vor und zeigten anhand praktischer Beispiele, wie sich Mitarbeitende freiwillig sowie bereichs- und hierarchieübergreifend einbringen können. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wurden unterschiedliche Ansätze diskutiert und erste Ideen für mögliche Green-Teams-Modelle entwickelt.

Für Klüh nahm Lea Hutzler an der Veranstaltung teil. Der Workshop zeigte, dass es nicht immer einfach ist, ein Green Team im Unternehmen zu etablieren. Gleichzeitig können solche Teams Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen und Raum schaffen, um gemeinsam Ideen und Aktivitäten zu entwickeln. Doch auch unabhängig von festen Teamstrukturen lassen sich Mitarbeitende für gemeinsame Projekte wie zum Beispiel für den RhineCleanUp gewinnen, an dem sich Klüh in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal beteiligt hat. Die Aktion bietet Mitarbeitenden die Gelegenheit, sich auch außerhalb ihres gewohnten Arbeitsumfelds gemeinsam für den Umweltschutz vor Ort einzusetzen.

Besonders wertvoll war zudem der Austausch mit den anderen Teilnehmenden. Dabei zeigte sich, dass sich viele Unternehmen im Netzwerk mit ähnlichen Fragen beschäftigen – etwa damit, wie Mitarbeitende für freiwilliges Engagement gewonnen werden können und wie aus ersten Ideen konkrete Aktivitäten entstehen.


Veranstaltung 2: EmpCo - neue Anforderungen an die Umweltkommunikation

Ein weiterer Termin widmete sich am 24.09.2026 einem Thema, das Unternehmen aktuell ganz unmittelbar in ihrer Kommunikation beschäftigt: der europäischen Empowering-Consumers-Richtlinie, kurz EmpCo, und ihrer Umsetzung in deutsches Recht. Ina Kamps, Counsel Knowledge Lawyer bei Hogan Lovells, erläuterte die neuen Anforderungen an umweltbezogene Aussagen und ordnete anhand konkreter Beispiele ein, worauf Unternehmen bei Begriffen wie „klimaneutral“ oder „CO₂-reduziert“ sowie bei der Verwendung von Umwelt- und Nachhaltigkeitssiegeln achten müssen.

Klimapakt Key Visual

Für Klüh nahmen Lisa Meyer, Julia Jurk und Stephan Ohanian an der Veranstaltung teil. Das Thema war für uns nicht neu, da wir uns bereits seit mehreren Monaten intensiv mit den neuen Anforderungen beschäftigen. Bestehende Kommunikationsinhalte werden überprüft, interne Prozesse für den künftigen Umgang mit entsprechenden Aussagen weiterentwickelt. Umso interessanter war die Gelegenheit, Fragestellungen aus der eigenen Arbeit mit der rechtlichen Einordnung und den Erfahrungen anderer Unternehmen abzugleichen.

Dass die neuen Anforderungen auch das Netzwerk selbst beschäftigen, zeigt die Anpassung des Klimapakt-Logos. Der bisherige Auftritt wurde überprüft und das Logo um den neuen Sub-Claim „Freiwilliges Unternehmensnetzwerk“ ergänzt. Damit wird konkret beschrieben, wofür das Zeichen steht: für die Mitgliedschaft in einem Netzwerk – und nicht für eine damit verbundene Aussage über bestimmte Umweltqualitäten eines Unternehmens.

Ein Austausch, den wir gerne fortsetzen

Die beiden Veranstaltungen haben erneut gezeigt, welchen Mehrwert der direkte Austausch zu aktuellen Fragestellungen und Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis bietet. Wir freuen uns darauf, diesen Dialog im Düsseldorfer Klimapakt fortzusetzen und bei den kommenden Veranstaltungen wieder dabei zu sein. Vielen Dank auch an dieser Stelle an das nette Team vom Klimapakt für die Organisation und Vorbereitung der Termine. 

#Nachhaltigkeit
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Glasfassade mit Spiegelung des Rheinturms

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