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Security

Sicherheit vernetzt denken: Security-Talk 4.0 und Security Essen 2026

Sicherheit endet heute nicht mehr bei der Frage, ob eine Kamera installiert oder eine Gefahrenmeldeanlage aufgeschaltet ist. Entscheidend ist, was mit einem Alarm passiert, wie Informationen bewertet werden und wer im Ernstfall die richtigen Maßnahmen einleitet. Genau diese Fragen standen in den vergangenen Wochen bei zwei Veranstaltungen im Mittelpunkt, bei denen Klüh Security seine Perspektive auf die Zukunft vernetzter Sicherheit eingebracht hat: beim Security-Talk 4.0 am EUREF-Campus in Düsseldorf und auf der Security Essen 2026.

Security-Talk 4.0: Kamera installiert – KRITIS-Pflicht erfüllt?

Am 21. September 2026 ging unsere Veranstaltungsreihe „Security-Talk“ in die nächste Runde. Gemeinsam mit der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft West e. V. (ASW West) veranstalteten wir diesmal eine exklusive Spezialausgabe am EUREF-Campus in Düsseldorf.

Im Mittelpunkt stand eine Frage, die für Betreiber Kritischer Infrastrukturen zunehmend relevant wird: „Kamera installiert – KRITIS-Pflicht erfüllt?“

Die Diskussion machte deutlich, dass moderne Sicherheitstechnik allein nicht ausreicht. Mit dem KRITIS-Dachgesetz rücken insbesondere nachweisbare Sicherheitsprozesse, professionelles Alarmmanagement, Leitstellenkonzepte und eine klar definierte Betreiberverantwortung in den Fokus. Wer bewertet einen Alarm außerhalb der Geschäftszeiten? Wer leitet die erforderlichen Maßnahmen ein? Und wer trägt im Ernstfall die Verantwortung?

Den fachlichen Impuls lieferte Izzet Yagli, Teamleiter Data Center Service bei TÜV Rheinland Consulting. Im Mittelpunkt seines Vortrags standen die besonderen Anforderungen an Rechenzentren und das Zusammenspiel von physischer Sicherheit, Leitstelle und Betreiberverantwortung.

Im Anschluss konnten die Teilnehmenden bei einer Hausmesse mit Verkada, F24 AG und Schneider Intercom aktuelle Sicherheitslösungen und Technologien kennenlernen und mit den Expertinnen und Experten vor Ort ins Gespräch kommen.

Neben dem fachlichen Austausch zeigte der Security-Talk einmal mehr, wie wichtig es ist, Technik, Prozesse und Verantwortlichkeiten zusammenzudenken. Denn ein Ereignis zu erkennen ist nur der erste Schritt – entscheidend ist, was danach passiert.

Collage aus drei Bildern beim Security Talk 4.0 von Klüh Security

Klüh Security auf der Security Essen 2026

Nur einen Tag später stand für Klüh Security bereits der nächste wichtige Termin auf dem Programm: Vom 22. bis 25. September fand in der Messe Essen die Security Essen 2026 statt. Rund 500 Aussteller aus 40 Nationen präsentierten dort aktuelle Entwicklungen und Lösungen für die Sicherheitswirtschaft.

Für Klüh Security ist die Messe alle zwei Jahre ein wichtiger Treffpunkt der Branche. Im Mittelpunkt unseres Auftritts stand deshalb die Frage, wie sich klassische Sicherheitsdienstleistungen mit moderner Technologie zu ganzheitlichen Sicherheitslösungen verbinden lassen.

Am Stand zeigte Klüh unter anderem seine Intelligente Leitstelle. Sie verbindet Systeme, Menschen und Prozesse zu einem integrierten Sicherheitsmanagement und ermöglicht die kontinuierliche Überwachung, Bewertung und aktive Steuerung von Sicherheitssystemen, technischen Anlagen und kritischen Prozessen.

Dabei geht es nicht allein darum, Alarme aus unterschiedlichen Systemen an einer Stelle zusammenzuführen. Eine integrierte Plattform schafft eine gemeinsame Sicht auf Ereignisse und Prozesse und ermöglicht es, diese zu bewerten, zu steuern und zu dokumentieren. Genau diese Verbindung von Technik, qualifiziertem Fachpersonal und klaren Prozessen bildet den Kern des Lösungsansatzes von Klüh Security.

Auch unsere Partner und die verschiedenen Leistungsbereiche von Klüh Security waren Teil des Messeauftritts. Im Fokus standen unter anderem die Alarmempfangs- und Notruf- und Serviceleitstelle (AES/NSL), personelle Sicherheitsdienstleistungen, vernetzte Sicherheitstechnik mit Schwerpunkt auf WinGuard sowie Videomanagement mit Geutebrück.

Ein besonderer Programmpunkt war der Vortrag von Sven Horstmann im Security Experts Forum. Unter dem Titel „Der Alarm um 3 Uhr nachts: Was zwischen Detektion und Reaktion wirklich passiert – und warum daran die meisten KRITIS-Konzepte scheitern“ beleuchtete er am 24. September die Schnittstelle zwischen technischer Detektion und tatsächlicher Reaktion.

Für uns war die Security Essen vor allem eines: eine Gelegenheit, unsere Leistungen und unsere technologische Kompetenz sichtbar zu machen, neue Impulse aufzunehmen und mit Kunden, Partnern und anderen Fachleuten über die Zukunft vernetzter Sicherheit ins Gespräch zu kommen. Die zahlreichen Gespräche und Begegnungen am Stand haben dabei erneut gezeigt, wie stark die verschiedenen Bereiche der Sicherheitswirtschaft inzwischen zusammenwachsen.

Collage aus drei Bildern während der Security Messe in Essen 2026

Technik allein schafft noch keine Sicherheit

Sowohl beim Security-Talk als auch auf der Security Essen wurde deutlich: Die Anforderungen an moderne Sicherheitskonzepte werden komplexer. Sicherheitssysteme müssen miteinander kommunizieren, Informationen müssen bewertet und Maßnahmen zuverlässig eingeleitet werden. Dafür braucht es neben leistungsfähiger Technologie auch qualifizierte Menschen und belastbare Prozesse.

Oder kurz gesagt: Es reicht nicht, einen Alarm zu erkennen. Entscheidend ist, was danach passiert.

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Glasfassade mit Spiegelung des Rheinturms

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