Unser Klima verändert sich spürbar. Hitze, Trockenheit, Stürme und Starkregen nehmen zu – und genau das stellt unsere Wälder vor große Herausforderungen. Jürgen Sturm, Leiter Operative Exzellenz und Mitglied der Geschäftsleitung bei Klüh Catering, weiß das aus eigener Erfahrung. Auf der Schwäbischen Alb besitzt er einen privaten Wald, den er aktiv in einen klimastabilen Mischwald umbaut.
Sein Wald bei Heidenheim bestand ursprünglich fast ausschließlich aus Fichten – eine Monokultur, die in den 1950er-Jahren auf ehemaligen Wiesenflächen entstanden war. 2018 traf dann der Borkenkäfer auch seinen Bestand hart. Danach begann der Wiederaufbau. Mit Fördermitteln pflanzte er rund 400 junge Bäume – doch die extreme Trockenheit ließ viele davon eingehen. Unbeirrt investierte er erneut in etwa 400 neue Setzlinge. Diesmal mit einer großen Artenvielfalt: Eiche, Weide, Feldahorn, Hainbuche sowie regionale Spezialitäten wie Speierling und Elsbeere.

„Ein Wald wächst über Generationen. Er bietet Lebensraum, bindet CO₂ und stärkt die Biodiversität. Da heißt es weitermachen, auch wenn es schwierig wird.“ sagt Jürgen Sturm. Für ihn bedeutet das, Zeit, Arbeit und Geld in einen Wald zu investieren, der auch zukünftigen Generationen standhält. Er hofft vor allem auf ausreichend Regen im kommenden Jahr, damit die jungen Bäume anwachsen und sich ein gesunder, strukturreicher Mischwald entwickeln kann.
Welche Herausforderungen und Erfolge Jürgen Sturm beim nachhaltigen Waldumbau erlebt und wie er seinen Wald für die Zukunft fit macht, erfahren Sie im vollständigen Mitarbeiterporträt im Nachhaltigkeitsbericht 2025.

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